3. RCN Lauf am 26.06.2010

28. Juli 2010 Tim Keine Kommentare

Wie gewohnt reiste Tim mit dem fleißig vorbereiteten Schlachtschiff freitags zur technischen Abnahme an, damit der Samstag für alle etwas stressfreier wird. Die Team-Mitglieder stießen nach und nach hinzu – und nicht nur die Helfer, sondern auch ein zweiter Fahrer: unser A-Team-Mitglied Marc Spliethoff der auf einem Renault Clio startete. Der M5 kam anstandslos durch die und man konnte sich gemeinsam nach Adenau ins Aviano zurückziehen. Dort wurden nurnoch Kleinigkeiten besprochen, die für den Samstag wissenswert sind und nach dem Verzehr einer ordentlichen Portion Knoblauch und einigen Mutsäften wurde das A-Team-Headquarter bezogen.Vorstart
Am Renntag in der Vorbereitung lief alles entspannt ab. Die Autos standen schon in der Startvoraufstellung, das Team Hoffmann hat freundlicherweise mit jeder Menge Platz im Servicefahrzeug die Anreise auf die T13 erleichtert, der „Boxenplatz“ wurde bestückt. Tim kletterte ins Auto und Jürgen arbeitete die Checkliste ab: Tim anschnallen, Trinksystem anschließen, Headset anschließen, Laptimer anschalten, Hauptkamera anschalten, Hauptkamera noch einmal kontrollieren, ob sie wirklich an ist, Kotflügelkamera und Frontkamera anschließen, Feuerlöschersplint ziehen, Türen alle schließen, Tankdeckelverriegelung öffnen. Marc bekam noch ein paar Abreißzettelchen verpasst, der Clio wurde von einigen netten Helfern überbrückt und dann ging es auch schon los, die Autos fuhren. Gemäß der Wettervorhersage wurde es immer wärmer.

Tim war zu diesem Zeitpunkt schon am Ölen und es war verdammt heiß im Auto. Plan für das nächste Rennen: „elektrische Lüftung einbauen“.Marc im Clio

Im Vorstart fieberte er schon dem Start entgegen. Dabei stand aber ganz klar die Vorfreude auf den Fahrtwind im Vordergrund. Nach Tim´s Gefühl musste der Rennanzug zu diesem Zeitpunkt schon durchgeschwitzt sein. Er merkte sich wiederholt: „elektrische Lüftung einbauen“.
Angekommen auf T13 wurde vom Servicepersonal die Zeitmessung installiert, ein Runden-Übersichts-Zettel zum Ausfüllen gekritzelt, alles war da, alles bestens, außer: Die Tankbons. Die waren nicht da. Ein Anruf im M5 ergab, dass Sie offenbar bei Jürgen sind. Der hatte sie aber nicht. Alle Taschen auf T13 durchsucht. Keine Tankbons. Jürgens Auto durchsucht. Keine Tankbons. Nachdem Jürgen mehrfach freudestrahlend den „Höllenberg“ bestritten hatte waren sie gefunden: In Tims Geldbörse!!! Der Mutsaft vom Vorabend war offenbar schuld daran, dass die Übergabe an den Tankchef vergessen wurde.

 

Zeitgleich bewegten sich die Autos vor Tim. Es ging endlich los. Die Einführungsrunde war für ihn zum Abkühlen da. Tim braucht Frischluft, ihm ist heiß!

Zu Beginn der 1. Sprintrunde hatte Tim zwei E36 vor sich. Im Bereich Hatzenbach überholte er den ersten und Ausgang Flugplatz schaffte er den zweiten. Hinter ihm befand sich der Porsche 993 RS von „9 und 11“, der ihn auf dem Weg zum Schwedenkreuz dann auch überholte. Ab dort begannen dann zwei herrliche Sprintrunden. Er blieb die ganze Zeit dicht am Heck des Porsches und hatte Spaß, sich Zentimeter für Zentimeter näher heran zu kämpfen. Tim versuchte hin und wieder zu überholen, aber die zur Verfügung stehende Leistung reichte nicht aus. Im Galgenkopf in der 2. Sprintrunde nutzte Tim seinen Schwung, um wieder zum Überholvorgang anzusetzen. Hinter "9und11"Es sah gut aus, der M5 kam mit deutlich mehr Speed aus der Kurve, kam rasch näher und zog an ihm vorbei. Leider zog der Porsche auf der Döttinger Höhe aufgrund seiner Mehr-Leistung einfach davon. Selbst die Unterstützung durch den Windschatten brachte nichts mehr.
Die Mädels von der Zeitnahme machten einen guten Job. Alles lief reibungslos, bis der Anruf kam, dass Marc in Breidscheid steht. Der Clio war ausgegangen und sprang nicht mehr an. Sofort wurde Hardy mit einem Überbrückungskabel auf seinem Cross-Motorrad losgeschickt. Hardy kam aber nicht mehr dort an, weil plötzlich der gelb-rote Clio in die Box einfuhr. Marc hatte Unterstützung in Breidscheid gefunden und konnte aus eigener Kraft den Weg über die Strecke nach oben antreten, Hardy wurde wieder zurückgerufen. ZEITGLEICH war aber auch Tim in seiner ersten Tankrunde und musste jeden Moment mit dem M5 auftauchen. So war es auch: Beide Autos standen an der Box, der eine planmäßig, der andere nicht. Marc konnte nach einer kurzen Sichtkontrolle wieder durchstarten, so dass alle Aufmerksamkeit Tim gewidmet werden konnte.
Tim sah man die Hitze im Auto deutlich an. Der Camelbak war bis auf den letzten Tropfen leer gesaugt und wurde mit neuen Getränken befüllt. Das Reifenbild der Slicks war einwandfrei, so dass ein eventuell angedachter Räderwechsel nicht erforderlich war (Schade, auf dem Schlagschrauber war eine Spycam installiert). Scheibe war sauber, Auto in Ordnung, Tim im Eimer, aber egal – ab zum Tanken. Dort hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet, so dass Tim relativ lange ohne Fahrtwind durch die Sonne geschoben werden musste. Luftfecheln mit den Türen hat nichts gebracht, Luftfecheln mit Zettelchen hat nichts gebracht, es war einfach mörderisch heiß und Tim schlief immer wieder fast ein in seiner Sauna.

Tim kam es vor, als ob er stundenlang in der Box stehen würde. Es ging einfach nicht vorwärts. Es war unerträglich heiß und es ging einfach kein Wind. Er war fix und alle. Er dachte ans aufgeben. Auf dem Weg zur Tankstelle ließ er immer wieder seinen Helm ins HANS-System fallen mit dem Ziel, seine Kräfte zu schonen. Sein einziger Gedanke: „Zum Nächsten Rennen eine elektrischen Lüfter einbauen“. Nach gefühlten 2 Tagen kamen wir dann endlich zur Tankstelle. Luft fäscheln

 

Seitens des Teams wurde Tim die Frage, ob es was ausmachen würde, wenn er den zweiten Turn nicht komplett durchfahren würde, unmissverständlich mit „Ja, das macht was aus“ beantwortet, Tim hatte somit eine klare Anweisung. Nachdem das Auto betankt hat man Tim wieder geweckt und es konnte los gehen. ALSO: 1. Gang rein und ab auf die Piste! Frischluft holen!!!
Denkste… Beim Gasgeben fuhr er mit Vollgas Rückwärts.
Tim war noch nicht wieder ganz da. Also einmal neu den 1. Gang einlegen.
Das Brüllen von hinten verriet ihm, dass er wieder den Rückwärtsgang gefunden hatte. Er wusste bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht, dass er so viele Rückwärtsgänge hat. Nach dem 4. Anlauf klappte es dann endlich und es ging raus auf die Strecke zu den letzten 8 Runden.

Der Fahrtwind machte die Gegebenheiten im Fahrzeuginnenraum wieder deutlich angenehmer.

Tim war wieder unterwegs, Marc war plötzlich wieder da: der Lüfter war ausgefallen und der Clio kochte über. Alle Helfer schauten nach, ob man mit kleinen Handgriffen die Fahrt fortsetzen könnte. Gemeinsam wurde dann entschieden, dass das Auto besser stehen bleibt und Marc´s erster Renneinsatz war damit beendet.

 

Die nächsten 2 Runden fuhr Tim planmäßig nur zum Abkühlen und Regenerieren. Er merkte, dass er langsam wieder fit wurde. Die Bestätigungszeit traf er sehr gut – also auf in die letzten 5 Sprintrunden!

Da die Konzentration jedoch abgenommen hatte, fuhr er nicht mehr am Limit. Rundenzeiten von um die 8:30 min reichten ihm.

In der 13. Runde freute er sich, dass das Auto den Belastungen so vorbildlich verkraften konnte und kein technischer Defekt aufgetreten war. In der Tankpause wollte er das Handtuch schmeißen und nun hatte er doch nur noch 1,5 Sprintrunden + Auslaufrunde vor sich. Kein Problem, das schafft man auch noch.

 

Tim war stolz auf sich, dass er den Lauf kräftemässig schafft und dann hörte er im Bereich Hohe Acht ein komisches Geräusch. „Was war das?“ Auto fährt sich normal, also weiter geht es. Oh, bei 7000U/min kommt schon der Drehzahlbegrenzer, was ist denn hier defekt?
Richtung Wippermann konnte er nur noch bis 6000U/min drehen. Im Brünnchen hatte er bereits den kompletten Vortrieb verloren. Nach Treten des Kupplungspedals ging der Motor aus. Der Schwung reichte aus bis zur Parkbucht Ausgang  Brünnchen , wo Tim den M5 abstellte. Sich selbst legte er in angrenzenden Wald zur Abkühlung. Kurzer Anruf bei Daniela mit der Info über Ausfall durch TD und dass er etwas zu trinken brauche. Die DMSB-Staffel hat das Auto bis zum Pflanzgarten geschleppt. Dort konnte ihn das Team bereits mit Unmengen an Getränken in Empfang nehmen. Kurze Zeit später kam auch schon der Hänger und mit vereinten Kräften konnte das Schlachtschiff, das vorsichtshalber nicht mehr gestartet wurde, aufgeladen werden. Damit war der 3. Lauf frühzeitig für das A-Team beendet.

2. RCN Lauf beim 24H Rennen

19. Mai 2010 Tim Keine Kommentare

Der 2. RCN fand im Vorprogramm des 24H Rennen statt.
Da das Auto gut vorbereitet war, gab es am Mittwoch bei der Papierabnahme und technische Abnahme keine Probleme und nach eine knappen Stunde hatten wir alles überstanden und haben das Auto für den nächsten Tag schon auf den Parkplatz gestellt.

Donnerstag 5:30Uhr: Das Team trifft sich am Buffet und ist sich eindeutig über die Reifenwahl: Regenreifen.
Am Abend davor sah es noch nach Slicks aus, aber wir haben am Abend nicht mehr die Reifen gewechselt und lagen damit auch gold-richtig.

6:30Uhr: Ein Teil vom Team ist schon an der GP-Strecke in der Boxengasse und bereitet alles vor, der andere Teil ist an der Zufahrt und wartet auf den Start.

Um 8Uhr geht es dann los. Wir werden mit einem Führungsfahrzeug zum Start/Ziel gebracht und dort einzelnt gestartet.  Renato ist hier in der Einführungs- und Tim hinter RenatoSetzrunde vor mir und ich bleibe erstmal hinter ihm. In der 1. Sprintrunde merke ich aber das ich doch schneller bin und gehe an ihm vorbei.  Die Nordschleife und GP-Strecke verwandelt sich immer mehr zur einer Eisband. Zuerst hat es nur geregnet mit einer Aussentemperatur von 3-4°C. Ab ca. Runde 3 hat sich dann die Strecke deutlich verschlechtert, da sich auf der gesamten Strecke Öl verteilt hat.

In der 3. Sprintrunde passiert es dann. Eine Mischung aus Überschätzung und schlechtem Streckenverhältnis sorgt dafür das ich in der Dunlopkehre ins Kiesbett rutsche. Das Auto habe ich vor dem Kiesbett noch quer gestellt bekommen und vor dem Stillstand mit durchdrehenden Reifen langsam aus dem Kiesbett gefahren bekommen. *Merken, ab jetzt wieder vorsicher fahren*

Durch diesen Ausritt hatte ich nun ÜBERALL Kies.  Das ganze Auto vibriert und meine Lenkung schlägt wie verrückt. Ich musste nur noch eine Sprintrunde und eine RegenrennenTankrunde fahren bis zum nächsten Boxenstop. In der Box hat man dann den ganzen Kies aus den Reifen und Bremsscheiben gefummelt und den Frontspoiler mit Tape wieder fachmännisch befestigt.

Nachdem nun alles entfernt worden ist, lief das Auto wieder wie vorher. Keine Vibrationen,  kein Schlagen in der Lenkung, es läuft.
Die Streckenverhältnisse bessern sich nicht wirklich. Es ist weiterhin sehr schmierig und es steht sehr viel Schrott auf der Strecke.
Meine Bestätigungszeit schaffe ich auch exakt zu treffen.

In der Runde 9 passiert es dann in Richtung Schwedenkreuz. Die letzte leichte Linkskurve vor dem Schwedenkreuz blinke ich ein langsameres Fahrzeug an. Dieses Fahrzeug fährt auch nach rechts und ich komm mit einer hohen Differenzgeschwindigkeit angeflogen. Kurz bevor ich dann an dem Fahrzeug bin, M5 repariertzieht dieses nach links und mir bleibt keine Zeit mehr zum Bremsen. Ich wähle dann die Variante “Grüne Wiese” und denke mir nichts dabei. Nachdem dann der M5 zur Hälfte auf der Wiese war, gab es einen richtig heftigen Schlag und ich bin abgehoben und mit viel umherfliegenden Rasen/Dreck wieder gelanden. Nun weiß ich auch das dort an der Stelle ein ziehmlich hoher Curb ist. Da der Aufprall sich nach Ölwanne angefühlt hat, bin ich die letzten 2,5 Runden immer mit einem Auge auf der Öldruckanzeige gefahren.  Der Öldruck hat aber immer gepasst.
Im Ziel hab ich dann die Ausmasse gesehen. Sah schon nicht schlecht aus der Schaden. Zuhause auf der Hebebühne wurde immer mehr entdeckt was kaputt ist.
-Frontspoiler mehrfahr gerissen und Stücke raus gebrochen
-Kotflügel rechts gerissen
-Kotflügel links gerissen und komplett deformiert
-Bremsbelüftung mit Aluhalter raus gerissen
-Vorderachsträger Metallschwund
-Querträger Metallschwund
-Stabi Metallschwund
-Auspuff Metallschwund

Da es nun 6 Wochen bis zum nächsten Rennen sind, wird die Reparatur aber kein Problem darstellen.

Am Ende hat es noch zu Platz 5 von 15 Startern in der Gruppe H4/H5 gereicht. A-Team Motorsport hat seinen ersten Pokal eingefahren! Pokal
Leider wurden die Strafpunkte von der Bestätigungsrunde gestrichen, somit bin ich “nur” auf Platz 21 von 185 Startern in der Gesamtwertung gelandet.

Das Videosystem hat dieses Mal leider nicht funktioniert. Somit gibt es von diesem Lauf leider auch nur Bilder.

1. RCN Lauf am 17.4.2010

29. April 2010 Tim Keine Kommentare

Nachdem alle Vorbereitungen und Tests 1A verlaufen sind, wurde es nun Zeit für die 1. Rennveranstaltung.Vor dem Start

So haben wir uns dann am 16.4. zum Nürburgring aufgemacht um am Freitag gemütlich und in Ruhe die Dokumentenabnahme und technische Abnahme durchzuführen.

Um kurz nach 18Uhr ging es dann zur Dokumentenabnahme, die nach 20 Minuten dann auch im Pflichtenheft abgehackt werden konnte.
Gegen 18:40Uhr haben wir dann den M5 in die Schlange zur technischen Abnahme geschoben.  Nach knapp 3h sind wir dann um 21:30Uhr bei der Abnahme angekommen.  Nach einem kleinen Aufenthalt und diversen Kontrollen konnten wir dann mit der Starterlaubnis und ohne Mängel das Auto wieder auf den Parkplatz fahren.Setzrunde

Samstag, 13:30Uhr: Jürgen  und ich bereiten alles für den Start vor. Die anderen sind schon alle bei T13 und haben die Box eingeräumt.
14:00Uhr: Start! Es geht in die Einführungsrund und gleichzeitig Setzrunde. Ich komme mit dem Auto super klar und fahre als Setzrunde eine 9:17Min.
Die 1. Sprintrunde war dann auch in diesem Rennen meine schnellste Runde.  Mit eine 8:27Minuten lag ich von der Zeit gesehen im Mittelfeld der Gruppe H4/H5.
Da dies überhaupt meine allersert Sprintrunde war, und ich noch einige Fehler gemacht habe, wird hier noch einiges an Zeit drin stecken.  Pflanzgarten
Die erste Schrecksekunde lies auch nicht lange auf sich warten.  Zwischen Pflanzgarten 1 und Pflanzgarten 2 wurde in der Linkskurve, bedingt durch die Bodenwelle, das Heck entlastet. Dies wurde durch ein kurzes übersteuern an mir weiter gegeben. 
Nach 20 Minuten wurde dann die Gruppe “rot” über die Touri-Zufahrt auf die Nordschleife gelassen. Im Video sieht man schon den großen Unterschied, wenn man von hinten mit warmen Slicks angefahren kommt.
Durch meine 2 verschiedenen Stopuhr-Systeme war die Zeitnahme im Auto in der 1. Bestätigungsrunde auch kein Problem. Landung Pflanzgarten
Die 2. Bestätigungsrunde wurde aber zu einem Problem. Bei der Start/Ziel-Linie drückte ich auf die Uhr und sah das nun von NULL an gezählt wurde. Im Bereich Kallenhardt habe ich dann kurz kontrolliert wie schnell ich war und sah auf dem Display eine “00:11:07″. Die Stopuhr ist also bei 11 Sekunden stehen geblieben. Ich muss irgendwie an den Stop-Knopf gekommen sein. Aber keine Sorge, ich habe ja ein neues vollautomatisches System an Boad. Kurzer Blick auf dieses Display und es kam der nächste Schock-Moment. Die neue Batterie war alle und das Display zeigte nix mehr an.

Bis zum Schwalbenschwanz habe ich es dann geschafft in die Box anzurufen.  Damit ich alles verstehe und die mich verstehen bin ich dann mit 50km/h im 5.Gang weiter gefahren. Nach der kurzen Ansage wo ich zeitlich liege hab ich dann hochgerechnet das es passen müsste und bin weiter gefahren.  Kurz vor der Start/Ziel-Linie hat mich dann Daniela nochmal angerufen und die Zeit von 10 an runter gezählt. Das war wirklich Klasse, ich hab die Ziellinie exakt getroffen.

Für diesen Tag hatte ich mir 3 Ziele gesetzt die ich auch alle voll und ganz erfüllt habe.
1. Ziel: Auto heil lassen
2. Bestätigungszeit treffen
3. In der Sprintrunde unter 9Minuten bleiben

Bis auf eine Runde hab ich die Sprintrunden mit ca. 8:30 Minuten gefahren. Ich habe mich noch sehr wohl im Auto gefühlt und bin noch lange nicht im Grenzbereich gefahren. Ich denke die Rundenzeiten werden im Laufe des Jahres noch sinken, wenn das Auto heil bleibt.

Das Video aus der 1. Sprintrunde:

 

Eine kleine Zusammenfassung:

Neues Design ab dem 1. RCN Lauf

6. April 2010 Tim 4 Kommentare

Nachdem das letzte Design noch nicht so das gelbe vom Ei war, haben wir nun Frederik Breitung von www.ring-fokus.de für unser neues Design gewinnen können. Neues Design

Nach vielen verworfenen Designs haben wir nun ein passendes Design gefunden.
Bis zum 1. Lauf werden wir den M5 neu beklebt haben und damit an den Start gehen.
Freut euch schon auf die ersten realen Bilder.

KategorienRCN Tags:

Test- und Einstellfahrt erfolgreich beendet

30. März 2010 Tim 1 Kommentar

Als  1. Testtag für das Auto wurde für den Test- und Einstellfahrt Tag der RCN genannt. Leider wurde dieser Testtag auf der Nordschleife wegen Schneefall abgesagt, sodass ein Ausweichtesttag gefunden werden musste.M5 auf dem Anhänger

Eine Woche später hatte die VLN ihre Test- und Einstellfahrten auf der Nordschleife und da wir auch noch einen Boxenplatz ergattern konnten, haben wir für diesen Testtag auch genannt.  Das Wetter wurde von Tag zu Tag besser und der Schnee am Streckenrand hat sich in Wasser aufgelöst.

Am 19.3. sind wir dann schon sehr früh zum Ring  gefahren um dort relativ entspannt die Dokumentenabnahme und technische Abnahme durch zuführen.

Logistisch haben wir das Equipment in 3 Autos verteilt bekommen. Es passen doch tatsächlich 9Räder in den Polo inkl. Benzinkanister und etwas Werkzeug.VW Polo mit Reifen

Abends haben wir dann noch das Werkzeug, Verpflegung und die Reifensätze  in die Box eingeräumt.

Ich bin dann abends auch noch an den Boxen hoch und runter gegangen um mal zu sehen was am Samstag sonst noch so unterwegs ist. Ist schon enorm wieviele Flugzeuge am Start waren. Die Audi R8 Amada war doch neben Porsche sehr zahlreich vertreten.

Samstag, 20.3. , war es dann soweit. Von 10 -16 Uhr war die GP-Strecke und die Nordschleife auf für Testfahrten. Aufregung vorhanden? Ja! ;-) Boxengasse

Um 9:50Uhr habe ich mich dann überreden lassen die doch die Regenreifen auf das Auto zu schmeissen. Das war auch Gold richtig.  Ich habe mich dann fertig gemacht und bin dann kurz nach 10Uhr auf die Strecke gefahren.

Für mich war es das 1. Mal das ich auf echten Renn-Regenreifen gefahren bin.  Seit der ersten Kurve hatte ich das Grinsen im Gesicht gehabt. Hätte nie damit gerechnet, das man damit soviel Grip im Regen hat.GP-Strecke

In der 1. Runde hab ich dann an der Kurzanbindung gemerkt, das man die GP-Strecke nicht komplett fährt. Da wurde dann kurz die Auslaufzone angetestet.  Ab da an ging es ohne Probleme weiter.

Der M5 lief wie am Schnürchen, ich hab alles heile gelassen und das Team hat eine super Leistung an den Tag gelegt.  

Zum Anfang bin ich noch alle paar Runden rein gekommen um den Reifendruck und Reifentemperatur zu kontrollieren und anzupassen und danach nur noch um etwas zu trinken oder den M5 nach zutanken.M5 beim Nachtanken

Es lief einfach perfekt.

Gegen ca. 15:30Uhr wurde die Strecke unter roter Flagge wegen einem Unfall gesperrt und ich bin in die Box gefahren. 

Da die Strecke gesperrt war und die Veranstaltung nur bis 16Uhr gehen sollte, habe ich dann beschlossen alles einzupacken und den Testtag zu beenden.

Es war ein gelungener Tag. Das einzigste was ich an dem Tag leider nicht getestet habe, waren die Slicks. Bei dem ersten Rennen am 17.4. werde ich dann voraussichtlich das 1. Mal auf Slicks unterwegs sein. Ich bin ja mal gespannt.

Hier noch 2 Videos vom 20.3.2010:

VLN Einstellfahrt 2010

Boxengasse M5 E34

KategorienRCN Tags:

Der Wagenpass ist fertig

11. März 2010 Tim Keine Kommentare

Letztes Wochenende war es dann soweit. Nach etlichen Umbauten kam der DMSB-Sachverständige um mein Auto ab zunehmen.
Nach einigen Prüfungen und Kontrollen war es dann soweit. Der Wagenpass wurde unterschrieben und gestempelt.

Fertiger M5

Fertiger M5

Ab jetzt kann es los gehen und es stehen keine Hürden mehr im Weg!

KategorienRCN Tags:

Der Weg zum Wagenpass

24. Januar 2010 Tim Keine Kommentare

Um in der Gruppe H starten zu dürfen, müssen noch einige Sachen am M5 geändert und nachgerüstet werden.

Dazu gehört laut DMSB Handbuch in erster Linie eine Feuerlöschanlage.
P1050734kIm M5 hab ich dann eine 4,0L Multiflow Feuerlöschanlage verbaut.
Da der M5 das meiste Gewicht auf der Vorderachse hat, habe ich den Feurlöscher etwas weiter hinten platziert.
Im Fall der Fälle wird beim Auslösen des Feurlöschers der Motorraum und der Fahrgastraum um den Fahrer gelöscht.

Die Betätigung für die Feuerlöschanlage und den Hauptstromschalter (Not-Aus) muss vom Fahrersitz aus betätigt werden können.

Die Auslösezüge sind dann mittels Aluminiumhalter in Fahrerreichweite gelandet.

P1050732kIn der RCN ist ab der Saison 2010 das HANS-System eine Pflichtausrüstung.
Für das HANS-System gelten aber auch andere Werte in dem Gurtwinkel.

Bei einer normalen Gurtbefestigung kann man zwischen 0° und 45° den Hauptgurt nach hinten befestigen.
Wenn mit einem HANS-System gefahren wird, muss dieser Winkel zwischen 0° und 20° liegen.
Da musste nun nachgebessert werden und neue Gurtaufnahmen eingeschweißt werden.
Mit der neuen Gurtaufnahmepunkte liegt der Winkel nun bei zirka 15°P1050740k

Der Kabelbaum war zwar schon gut gestrippt, aber ich habe noch ein paar Leitungen gefunden die ich nicht mehr brauche. Die Kabel sind dann direkt dem Seitenschneider zum Opfer gefallen

Haubenhalter und neue Abschleppschlaufen laut DMSB Handbuch sind auch schon verbaut.

 

RCN 2010

21. Dezember 2009 Tim 1 Kommentar

Nachdem wir die Mondrakete 2009 in der RCN eingesetzt haben, hab ich dieses Jahr beschlossen 2010 in die RCN einzusteigen.

Da ich in den letzten 7 Jahre viel mit Arbeiten / Abendstudium / etc. zutun hatte und so gut wie nie auf der Nordschleife gefahren bin, fehlt mir etwas das fahrerische Können.
Damit ich langsam wieder fit werde, hab ich dieses Jahr mit der GLP angefangen, fahre nun öfters auch mal in der Woche zum Ring und bin bei einigen Trackdays mit gefahren.
Ich denke, das ich dann nächstes Jahr soweit fit bin um auch in der RCN fahren zu können.

Das Auto womit wir in der RCN fahren werden ist mein M5 E34.

M501Zum Auto: BMW M5 E34 komplett zerlegt und neu aufgebaut.
Das Auto ist soweit fast sofort Startbereit. Wiecherszelle mit Zertifikat ist drin. Technik ist auch soweit komplett fertig.
An die stehende Pedalerie hab ich mich dieses Jahr eingeschossen und die Bremsbalance einstellen.
Aufhängung ist komplett in Uniball und einstellbar.

Der Motor ist ein 3,6L M5 Motor mit anderem Zylinderkopf, anderen Drosselklappen und der Elektronik vom 3,8L Motor mit Anpassung auf einem Prüfstand. Vordere Türen sind aus Carbon/Kevlar und nochmals Gewichtsoptimiert.
Frontschürze ist komplett Carbon und wiegt mit Unterboden ca. 2kg. Makrolon ist bis auf die Frontscheibe verbaut.
Es gibt viele Details an dem Auto die nicht mehr der Serien entsprechen.

Da ich mich auf 24/64/18 Slicks eingeschossen habe, habe ich darauf eine gute Felge gesucht die auch günstig ist. Da habe ich mich für die BMW Felgen 9″x18″ ET22 Styling 32 entschieden.

RadialspeichenIch habe jetzt 3 Sätze Felgen zuhause rum liegen die vorerst hoffentlich reichen werden. 1x Satz Slicks, 1x Satz Regen, 2 Ersatzfelgen Slicks, 2 Ersatzfelgen Regen.
Damit sollte eigentlich nichts schief gehen.
Den ersten Satz Slicks (fast neu) hab ich schon hier liegen.

Als ich dann noch einen Satz Felgen geholt habe und dann bei einem Kumpel vorbei gefahren bin, sind auch noch Regenreifen auf die Felgen gefallen:

Motoröl, Differentialöl, Getriebeöl ist auch ohne Ende vorhanden!
Werkzeug, Reifentransportkutsche, Akkuschlagschrauber etc ist alles vorhanden!

RegenreifenDie Nationale A-Lizenz werde ich nächstes Jahr beantragen. Ich musste 3 GLP Läufe unter 75% fahren und habe dieses Ziel auch erreicht. Somit kann ich nächstes Jahr die Nationale A-Lizenz einfach so beantragen ohne einen Lehrgang machen zu müssen.

Im Moment laufen alle Vorbereitungen.

Die Frontschnauze (oder Schneeschieber) hab ich nun auch gespachtelt und teillackiert… Das Ding kann man nun einfach drauf schieben und mit 2 Schrauben und Passstiften fixieren. Das geht dann relativ schnell bei der Demontage:

FrontspoilerIm Moment sammel ich Ersatzteile, aber es ist schon einiges vorhanden:

Ersatzgetriebe liegt schon hier.
Ersatzdiff liegt auch in der Ecke.
Ersatzreibringe VA liegen auch hier rum.
Ersatzbremsbeläge VA und HA sind auch schon angeliefert.

Wenn wir nächstes Jahr RCN fahre dann ist alles vorhanden, damit man direkt in der darauf folgenden Woche das Auto fertig hat und nicht bis mitten in die Nacht vor dem Rennen noch arbeiten muss.

Am 12.10. habe ich dann die erste Testfahrt auf der Nordschleife durchgeführt. Ich muss sagen: Der M5 ist ein echt geiles Arbeitsgerät. Die Sitzposition, Lenkrad, Schaltung und besonders die stehende Pedalerie ist wirklich hervorragend! Einfach wunderbar:
LenkradAm 12.10.2009 haben wir dann mit 4 Fahrzeugen vom A-Team die DSK-Veranstaltung unsicher gemacht. Hier fand dann auch die erste Testfahrt vom M5 statt. Die Reifen waren zwar miserabel, aber sonst hat alles einwandfrei funktioniert.

Am 22.10.2009 war dann der 2. Trackday für den M5. Das lief bis ca. 15 Uhr einwandfrei.
Da hat mein Kühllüfter leider einen defekt gehabt und Unmengen an Strom gezogen.
Da war dann die Batterie hinüber und ich konnte noch fremdgestartet noch nach Hause fahren.

M502Das Auto wird im Moment für die Gruppe H aufgebaut.
Eingeschrieben sind wir schon mit der Startnummer 240.
Am 13.3.2010 wird dann der M5 bei den RCN Test- und Einstellfahrt dabei sein, um noch einmal alles auf Herz und Nieren zu prüfen.

Ziel für 2010 wird ganz klar Ankommen sein!

KategorienRCN Tags: , , ,

Bald geht es los…

13. Dezember 2009 Oliver 1 Kommentar

Hallo liebe A-Team Motorsport Freunde !

Lange ist es ruhig um uns geworden, aber wir starten bald durch und werden unsere Projekte für 2010 hier präsentieren !

Stay tuned !

GLP – 24.Oktober 2009 – Westfalentrophy

24. Oktober 2009 Tim Keine Kommentare

Am 24.10.2009 war noch die “Spezial GLP”.

Diese wurde aber nicht auf der Nordschleife, sondern auf der Grand Prix Strecke vom Nürburgring ausgefahren.

 

Hier wurden 11 Runden am Mittag und 11 Runden am Abend gefahren, die dann zusammen in die Wertung eingegangen sind.

 

GLP - 24.Oktober 2009Im ersten Turn haben wir uns wirklich richtig viel Mühe gegeben und haben unsere Bestätigungszeiten sehr gut getroffen. Als wir dann fertig waren und uns gefreut haben das es so gut lief, haben wir erfahren das man in die Einführungsrunde mindestens 4Minuten fahren musste. (Man sollte die Ausschreibung gut lesen!)

 

Leider haben wir in der Einführungsrunde 3:21 Minuten gehabt und wurden somit komplett disqualifiziert!
Wir haben trotzdem noch einen Blick auf das Zwischenergebnis geworfen und fest gestellt, dass wir auf dem 6. Gesamtplatz gelandet wären, WENN wir in der 1. Runde langsamer gefahren wären.

 

Ich hab dann im TÜV-Tower eine schöne Anzeige entdeckt und fest gestellt, das diese nur die Ergebnisse nach der schnellsten Runde anzeigt. Da wir sowieso disqualifiziert waren, hatte ich ein neues Ziel. Ich will ganz oben stehen.

 

2. Turn:
Dieser Turn hat besonders Spaß gemacht, da wir nichts mehr zu verlieren hatten. Also: Fuß aufs Gas!

 

Am Start sind wir ca. auf Position 20 gestartet und kamen nach der 1. Runde als 1. wieder ins Ziel. 

 

Die nächsten Runden haben wir es auch geschafft immer unter der Mindestzeit zu bleiben und der Veranstalter hat uns nicht mit der schwarzen Flagge abgewunken, also: Weiter geht es…

 

Ab Runde 6 gab es dann Regen. War auch sehr lustig. Die Zeiten haben sich um 3-4 Sekunden verschlechtert, aber sonst keine Probleme gehabt.

 

In der 11. und letzten Runde hab ich kurz die Frage in den Raum gestellt “12.Runde?”…..

 

GLP - 24.Oktober 2009Ein großes Grinsen kam von der Beifahrerseite und ich fuhr an der Boxengasse vorbei und durch Start/Ziel in die 12. Runde.

 

Wir hatten sehr viel Spaß gehabt.

 

Und das tollste war: Mein neues Ziel war erreicht! Ich stand auf der Anzeigentafel auf Platz 1 !!!

KategorienGLP Tags: , , ,